Der Taifun „Ketsana“ führt zu den schlimmsten Überschwemmungen, die es seit 40 Jahren nicht mehr auf den Philippinen gab. Er machte 380.000 Menschen obdachlos und 1,9 Millionen Häuser stehen unter Wasser. Ferner riss er mindestens 240 Menschen in den Tod und zahlreiche Menschen sind noch vermisst.

Die Hilfseinsätze laufen nun auf Hochtouren. Nun haben die Helfer begonnen, Medikamente, Lebensmittel und andere lebenswichtige Güter an die Menschen, die nun obdachlos geworden und in Notunterkünfte der Regierung untergebracht sind, zu verteilen. Aufgrund des großen Katastrophengebiets seien die Einsatzkräfte überfordert, weil nun viel zu wenige Leute in einem allzu großen Gebiet helfen müssen.

Tausende Menschen, die auf ihre Dächer und auf Baumkronen geklettert sind, wurden von Freiwilligen und Soldaten gerettet, nachdem „Ketsana“ ca. 80 % von Manila und weitere Landstriche in der näheren Umgebung überflutet hat.