• Google's neues Betriebssystem Chrome OS noch nicht fertig – Angriff auf Windows vertagt

    Erst einmal wird der Angriff von Google auf Windows vertagt. Am Donnerstag Abend stellte Google erstmalig genaue Informationen über sein neues PC-Betriebssystem Chrome OS vor. Es ist ein kostenloses Betriebssystem. Ferner soll es sich erheblich von den gewöhnlichen Betriebssystemen (z. B. von Microsoft Windows, Apples Mac OS X). Außerdem wird das Web im Mittelpunkt stehen.

    Zwar veröffentlichte Google lediglich den Quellcode des Betriebssystems Chrome OS und lud unabhängige Programmierer zu ihrer Mitarbeit auf. Erst im nächsten Jahr sei die Software marktreif. Bei dem Betriebssystem von Google sei vor allem die Sicherheit, die Geschwindigkeit sowie Einfachheit das Wichtigste.

    Bislang gibt es kaum Anhaltspunkte, wie das Gesicht von Chrome OS aussehen könnte. Nach den Angaben von Google ist die Software recht einfach aufgebaut und innerhalb von ein paar Sekunden sei es betriebsbereit. Der Linux-Kernel soll als Basis von Google's Betriebssystem dienen. Weiterhin können alle Entwickler auf der ganzen Welt Chrome OS erweiter- und nutzbar machen, weil dieses Betriebssystem eine OpenSource-Software ist.

    Google plant, dass es am Donnerstag Abend erstmalig den Programm-Code für die weltweiten Entwickler veröffentlichen. Google möchte die ersten Geräte mit Chrome OS in der 2. Jahreshälfte von 2010 herausgeben. Fraglich ist zur Zeit, ob Google bereits erste Partner unter den riesigen Hardwarehersteller hat.

    Google will erst einmal den Markt der bekannten Netbooks ausbauen. Weil Windows Vista von Microsoft nicht auf den kleineren Rechnern angeboten wurde, nutzten die Produzenten bis zur Veröffentlichung von Windows 7 häufig das ältere Betriebssystem Microsoft Windows XP.

    Im vergangenen Juli kündigte Google das Betriebssystem Chrome OS an. Dies sah man in der Branche als ein direkter Angriff gegen Microsoft an. Google dringt mit seinem neuen Betriebssystem direkt in das Hauptgeschäft des Marktführers Microsoft ein. Microsofts Windows-Betriebssysteme laufen heutzutage auf über 95 % sämtlicher PCs.

  • Amok-Alarm an einer Hauptschule in Bergkamen

    An der Heide-Hauptschule stürmte der 16-jährige bewaffnete Ismail mit einem Freund in den Unterricht, schlug anschließend seine Lehrerin und schoss mit der Waffe in die Luft.

    All dies begann um 11:04 Uhr. In der Klasse 9 c wurde gerade Deutsch unterrichtet. Die 29-jährige Katharina W. gab ihren Schülern Bewerbungstipps. Auf einmal flog die Tür auf und die zwei Jungs stürmten in das Klassenzimmer. Der 16-jährige Augenzeuge Robin erzählte, dass der Ismail eine Waffe in der Hand hielt und „Du Schlampe“ geschrien hat. Danach hat er die Waffe der Lehrerin an den Kopf gehalten und er schlug Katharina W. zweimal mit einer Faust in ihr Gesicht.

    Die Lehrerin rannte schreiend aus dem Klassenzimmer. Die Schüler flüchteten auch. Die zwei Täter sprangen aus dem Fenster. Ein Polizeisprecher sagt, dass kurz darauf ein Notruf bei ihnen eingegangen ist. Jedoch war die Lage unklar. Deshalb wurde die komplette Schule evakuiert.

    Zwei Schülerinnen bekamen einen Schock und eine von den beiden ist zusammengebrochen. Katharina W. ist ins Krankenhaus gekommen. Die Schule wurde von vermummten Spezialeinsatzkräfte durchsucht. Jedoch waren die Täter schon weg.

    Polizisten entdeckten um 12:41 Uhr den 14-jährigen Komplizen von Ismail. Eine Stunde später verhaftete man Ismail an seiner Wohnung. Man fand bei ihm eine Schreckschusspistole.

    Der 48-jährige Schulleiter Rüdiger Weiß sagt, dass Ismail für eine Woche aufgrund Disziplinlosigkeit von dem Unterricht suspendiert wurde. Ferner hat Ismail eine dicke Polizeiakte. Ismail wurde vor einem Schöffengericht schon wegen Körperverletzung und Raum angeklagt.

  • 100.000 Kreditkarten werden eingezogen: Angst vor möglichen Datenklau

    Nun wurde der größte Umtausch von Kreditkarten durch die deutschen Banken gestartet. Der Grund: man hat Angst vor möglichen Missbrauch der Kreditkartendaten. Davon sind zehntausende Kreditkartenkunden in Deutschland betroffen.

    Aufgrund eines Verdachts auf Datenklau bei einem Dienstleister, der sich in Spanien befindet, zogen die Volks- und Raiffeisenbanken etwa 60.000 Kreditkarten aus dem Verkehr, die sie ausgegeben haben. Die Anzahl der vorsorglich eingezogenen Kreditkarten steigt dadurch auf über 100.000 Stück.

    Zunächst sind die Karten von Mastercard und Visa betroffen, welche in den letzten Monaten in Spanien genutzt worden sind. Die Banken wurden von dem Kreditkartenbetreiber Visa vor etwa vier Wochen gewarnt. Es gibt Hinweise auf gewisse Ungereimtheiten bei einer Firma, welches Kreditkartenzahlungen abwickelt.

    Es ist aber noch unklar, um welche Firma es sich hier handelt und in welcher Form die Kreditkartendaten gestohlen worden sind. FTD (Financial Times Deutschland) schrieb, dass auch Kreditkarten betroffen sein könnten, welche bei einem Einkauf in Deutschland genutzt wurden, sobald der Handelspartner seinen Zahlungsverkehr via diesem bestimmten Dienstleister in Spanien ausgeführt hat.

    Selbst andere Finanzinstitute und Firmen tauschen präventiv Kreditkarten aus: die deutsche Tocher von Barclays, die KarstadtQuelle Bank, die Commerzbank sowie die Lufthansa Miles-and-More-Karten mit der Bezahlfunktion.

  • Susan Boyle spricht über ihre schwierige Kindheit

    Susan Boyle, die eine schottische Kirchenhelferin ist und im Frühjahr durch ihren furiosen Auftritt im Fernsehen in der britischen Talent-Show „Britain's Got Talent“ auf der ganzen Welt berühmt wurde, enthüllte Einzelheiten aus ihrer Kindheit.

    Sie wäre fast täglich mit dem Gürtel geschlagen sowie gehänselt worden, da sie Schwierigkeiten mit dem Lernen hatte. Dies sagte Susan Boyle der Zeitung „The Mirror“. Laut Boyle würde sie die Dinge relativ langsamer begreifen als andere Menschen. Ferner meinte sie, dass man in einem System, welches weiter nach vorne drängt, leicht zurückgelassen wird. In der nächsten Woche soll ein Album von Susan Boyles erscheinen.

    Boyle erzählte, dass es früher in der Schule die „Disziplin als Selbstzweck“ herrschte. In der heutigen Zeit wäre dies bestimmt anders. Die Lehrer lernen, Kinder mit gewissen Auffassungsschwierigkeiten wesentlich besser zu verstehen.

  • Kannibalismus in Russland: Verkauf von Fleisch am Döner-Imbiss

    Russland ist durch einen schrecklichen Fall von Kannibalismus geschockt. In der Stadt Perm, die sich am Ural sowie etwa 1.000 km östlich von der russischen Hauptstadt Moskau befindet, töteten drei Obdachlose einen Mann. Anschließend verkauften diese drei Obdachlosen die Körperteile des getöteten Mannes an eine Döner-Bude. Laut der Staatsanwaltschaft hätten die drei Obdachlosen selbst von diesem Menschenfleisch gegessen, bevor sie die Körperteile an die Döner-Bude verkauft hatten.

    Das Opfer, ein 25-jähriger Mann, wurde von den Obdachlosen offenbar mit etlichen Hammerschlägen und Messerstichen getötet und anschließend zerteilt. Die Ermittler kamen auf ihre Spur, nachdem an einer Bushaltestelle die Leichenteile des Mannes gefunden worden waren. Es erfolgte eine Festnahme der drei Obdachlosen.

  • Kannibalismus in Russland: Verkauf von Fleisch am Döner-Imbiss

    Russland ist durch einen schrecklichen Fall von Kannibalismus geschockt. In der Stadt Perm, die sich am Ural sowie etwa 1.000 km östlich von der russischen Hauptstadt Moskau befindet, töteten drei Obdachlose einen Mann. Anschließend verkauften diese drei Obdachlosen die Körperteile des getöteten Mannes an eine Döner-Bude. Laut der Staatsanwaltschaft hätten die drei Obdachlosen selbst von diesem Menschenfleisch gegessen, bevor sie die Körperteile an die Döner-Bude verkauft hatten. Das Opfer, ein 25-jähriger Mann, wurde von den Obdachlosen offenbar mit etlichen Hammerschlägen und Messerstichen getötet und anschließend zerteilt. Die Ermittler kamen auf ihre Spur, nachdem an einer Bushaltestelle die Leichenteile des Mannes gefunden worden waren. Es erfolgte eine Festnahme der drei Obdachlosen.
  • Twittered Revolution, Servolution, Mauerfall... Michael Michalsky spürt Trends auf

    Großunternehmen gehen in Konkurs, Zeitungen können kaum überleben,  Universitäten leiden unter einem mangelhaften Bildungssytem, Arbeiter und Studenten protestieren.... ein neuer Geist weht durchs Land, und wer nicht aufpasst, muss mit Konsequenzen rechnen. Manche spüren diesen Geist auf und wissen es in ihrer Arbeit einzufangen, wie Modezar Michael Michalsky.

    1)  FRIEDLICHE REVOLUTION

    „Es wird jeden Tag schlimmer!“ ist in den aktuellen Zeiten der Finanzkrise und durch zusätzliche Probleme, die über diese hinaus gehen, von allen Seiten zu hören.

    Doch wenn man genau hinsieht, kann man aus dem Trümmerfeld auch ein paar neue zarte Blüten hervorsprießen sehen. Als alles noch eine einigermaßen vorhandene Stabilität aufwies, hat sich kaum jemand beschwert und alle haben zu Hause vor dem Fernseher gewartet, dass alles besser wird oder irgend ein Super-Obama uns rettet.

    Wenn sprichwörtlich nichts mehr geht, bekommen Menschen Angst. Trotz der Tatsache, dass es meistens bereits viel zu spät ist, gehen sie auf die Straße.

    Das macht mir Hoffnung, weil dies ein gesunder Geist der Revolution ist, der hoffentlich gewaltlos verlaufen und auch bleiben wird. „Revolution“ klingt wie etwas Riesiges, eventuell mit vielen Opfer und negativen Konsequenzen verbunden, doch das Wort selbst kommt von "revolvere", auf lateinisch bedeutet es "Umdrehung". Es geht also darum etwas in sein Gegenteil zu verkehren, in dem Fall einen unerträglichen Zustand. Eine "Friedliche Revolution" wie beim Mauerfall.

    Obwohl ich denke, dass viele nur deshalb auf die Straße gehen, weil sie den Job oder Studienplatz verloren haben, bin ich überzeugt davon, dass diese Proteste etwas Positives bewirken werden. Und ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass dies auch andere Menschen genauso empfinden und in ihrer Arbeit darauf aufmerksam machen. Wie Michael Michalsky in Berlin.

     

    2) SERVOLUTION

    Vor kurzem habe ich erzählt, wie sehr Berlin und Michael Michalsky Mode zusammenpassen. Und heute habe ich wieder einen Beweis dafür gefunden, dass Michalsky mit seiner Mode immer wieder genau den Zeitgeist trifft.

    Aber zurück zum Anfang:

    Ich wurde vor einer Woche mit anderen Bloggern und Journalisten von der PR-Agentur Brandzeichen zu einer Pressekonferenz eingeladen. Im Mittelpunkt standen der Top Fashion Designer Michael Michalsky und Stiftung Warentest-Doppelsieger Ariel.

    Über die tolle Pressekonferenz habe ich schon berichtet, was ich aber heute vermitteln möchte, ist, dass an dem Tag nicht nur Michalsky und die Kooperation mit Ariel einfach stimmig waren, sondern auch das Drumherum perfekt war: Die erstklassige PR -Agentur Brandzeichen hat definitiv hochprofessionell gearbeitet.Auch im Nachhinein erfolgte mit zeitlicher Präzision die Übersendung von Bild-und Videomaterial, das ich in diesem Beitrag hinzugefügt habe.

    Das mag vielleicht auf den ersten Blick völlig belanglos sein und ihr werdet euch vielleicht fragen: "Na und? Was hat eine PR-Agentur mit einer „friedlichen Revolution“ zu tun?"

    Ich finde aber, dass genau hier einer der Kernpunkte liegt: Brandzeichen hat genau verstanden, was die vom Zukunftsforscher Harald Gatterer so gennante "Servolution" ist (die "Service revolution") und hat es mit Charisma und Professionalität zum eigenem Motto gemacht.
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    "Der Konsum allein", sagt Gatterer in der "Business Curier" (vom Donnerstag, dem 22. Oktober), "als reiner Kaufakt ist nun mal am Ende, der Kunde hat es satt einfach nur zu konsumieren, man will eine individuelle Note bei den Produkten oder Dienstleistungen erleben, man will involviert sein."

    Solange Unternehmen rein profitorientiert sind und z. B. TV-Sender uns für dumm verkaufen wollen, indem sie uns per SMS-Quiz dazu auffordern (Minimum) 50 Cent dafür auszugeben und die Frage so easy gestellt ist, dass nicht mal ein Marsmensch falsch antworten könnte („Was war die Titanic, ein Schiff oder eine Banane?“)… und solange man uns verkaufen will, dass man mit einer SMS die Liebe finden kann oder erfahren kann wie lange eine Beziehung hält oder wann wir sterben werden.... wird uns klar: wir sind immer noch auf dem falschen Weg.

    3) TWITTERED REVOLUTION

    Im letzen Artikel habe ich geschrieben, „(...)Michalsky erkennt die Juwelen Berlins und baut diese in seiner Modelinie mit einer Eleganz ein, die in der Form keinen Vergleich findet. Wie bereits John F. Kennedys den weltweit bekannten Satz "Ich bin ein Berliner" aussprach, wirkt das, was Michalsky macht und sagt als ob er dazu aufrufen würde, die Mauern in den Köpfen einzureißen(...)“...und heute erfahre ich, dass ich mit dieser Empfindung von Michalsky richtig lag: Ich habe gelesen, dass der Berliner Stardesigner Michael Michalsky  an ein Revival der Mode wie aus den Zeiten des Mauerfalls glaubt.

    „(...)Leggins, gebleichte Jeans im Moon-Washed-Look und Sweatshirts mit Fledermausärmeln: Die Mode wie aus den Zeiten des Mauerfalls ist seit geraumer Zeit wieder da. Das hat der Berliner Modedesigner Michael Michalsky, 42, beobachtet. "Was man nicht vergessen darf bei so einem Revival, ist, dass es nie so ist wie das Original", sagte Michalsky. Die Stoffe seien heute anders, auch durch die Kombination mit anderen Stücken sehe das Ganze nicht mehr aus wie früher. (...)“ QUELLE

    Hier geht es natürlich nur um Mode und nicht um Politik, doch man fragt sich: Wie kommt Michalsky auf diese Idee? Wie kommen die Menschen auf die Idee, sich so zu kleiden? Gute Mode, wie gute Musik, sind oft ein Spiegel der Gesellschaft.

    Und ich bin sicher der Modedesigner liegt richtig. Man braucht nur zu schauen, was die Studenten in Österreich veranstalten, und wie weit sich dieser Geist verbereitet hat...man spürt es: Ein revolutionärer Geist ist los gelassen und weckt alle auf. Michalsky fängt diesen Geist auf und zeigt: es passiert etwas. Etwas nimmt Gestalt an, sieht zwar änhlich aus wie in der Vergangenheit, ist aber doch modern.

    Die Studentenproteste an mehreren Unis und das Motto "revolution is twittered" zeigen, dass der Geist der gleiche wie damals ist, aber die Mittel neu sind. „(...)Der Protest findet heute nicht nur in den besetzten Hörsälen und auf der Straße, sondern auch online statt - das Internet bietet maximale Erreichbarkeit bei minimalem Aufwand(...)“.QUELLE

    4) DER MENSCH ZÄHLT

    Großunternehmen wie Quelle machen dicht, Zeitungen können kaum überleben, Universitäten haben die bekannten Probleme....Warum? ...Weil es nicht genug ist, einfach an (zum Beispiel) der digitalen Revolution teilzunehmen, es geht endlich darum, den Menschen in den Vordergrund zu bringen. Zu verstehen, was der Mensch braucht, wie in der "Servolution". Und wo das nicht respektiert wird, geht etwas kaputt, Menschen verlieren Arbeitsplätze, Uni-Plätze ….und  Menschen rebellieren.

    Der Beginn ist schon im Internet zu finden: Es ist nicht ausreichend präsent zu sein, man muss etwas Besonders anbieten, ansonsten landet man wieder wie Zeitungen bei der schwerwiegenden Frage: "Alles kostenlos geht nicht...Sollen wir die Artikel verkaufen?"

    „(...)Die Strategie der Verlage, Ihre Inhalte ebenfalls gratis ins Web zu stellen und durch Werbeeinnahmen zu refinanzierien, geht aber nicht auf (…)“, schreiben Helmut van Rinsum und Leif Pellikan (auf W&F, Werben und Verkaufen, Oktober 2009, Nr. 44, Seite 56).

    Kein Mensch braucht etwas zu kaufen, was sowieso woanders günstiger oder kostenlos zu bekommen ist (egal ob es sich juristisch in einer Grauzone bewegt).

    Man muss dabei sein, doch nebenbei ganz klare Produkte und vor allem transparente Services anbieten, die die Kunden locker einbinden und nicht in irgendwelche Abos zwingen. Der Kunde soll sich soweit es geht persönlich identifizieren können.

    Es ist nicht genug, wenn Universitäten im Internet präsent sind oder wenn die Studenten einen Online-Account haben. Nicht umsonst halten seit Wochen hunderte Studenten mehrere Räume der größten Universität im deutschsprachigen Raum besetzt: Während die Regierung Studiengebühren

    wieder einführen und die Zugangsbeschränkungen ausweiten will, sind überlaufene Hörsäle, lange Wartezeiten und die Kommerzialisierung des Bildungssystems tatsächlich Probleme, die man nicht mit politischen Sprüchen oder farbigen Websites lösen kann. Was man hier will ist freien Zugang zu

    Bildung, mehr Demokratie an den Unis und eine grundlegende Überarbeitung des Bachelor-Master-Systems.

    5) WAS MUSS GESCHEHEN?

    Wenn man nicht weiss, was man machen soll, ist es hilfreich zu schauen, was man zumidest ändern sollte an dem, was bisher war. Eben eine Form der „Umwälzung“, wie oben bereits erwähnt.

    Man muss wie Michael Michalsky ein Gespür für den Zeigeist entwickeln und sich konkrete Fragen stellen. Studenten wie Kunden wollen nicht mehr konsumieren, solange man selber konsumiert wird. Studenten wollen verstanden werden, ernst genommen werden, sie wollen, dass ihre Probleme gelöst werden. Und Kunden möchten Produkte verstehen, Hintergründe erfahren. Rektoren/ Politiker/ Unternehmen sollten sich daher mehr mit den wahren Wünschen und Motiven der Menschen beschäftigen.

    Es wird niemals klappen, wenn sich alle nur fragen: Wie kann ich noch mehr verkaufen? Wie kann ich noch mehr sparen? Sondern wenn man sich fragt: „Wie kann ich meinen potentiellen Kunden helfen?“ oder “was brauchen die Studenten wirklich?“

    In diese Tagen, in denen man überall über Krisenzeiten redet, soll man als Student auch noch gezwungen sein einem Studienplan zu folgen, der kaum Platz für Flexibilität und Freiraum lässt. Nicht nur dass selbstständiges Denken/Entscheiden dadurch nicht gefördert wird (was eigentlich den wahren Reiz am Studium ausmacht!), auch hat man dadurch kaum die Möglichkeit, sich ein Arbeitsumfeld außerhalb des Studienplans zu organisieren. „(...) Studenten, die nebenbei jobben oder Kinder haben, geraten aufgrund der Leistungs- und Anwesenheitskontrollen in eine Zwickmühle (...).“ QUELLE

    Warum dieser Zwang? Eine Lösung wäre zum Beispiel, Vorlesungen als Video im Internet anzubieten, wenn nicht gleich als Stream, dann zumindest als Download. So würden viele Mütter oder alleinerziehende Studenten nebenbei arbeiten können und die Hörsäle würden freier sein. Aber das ist nur ein Beispiel, ein Vorschlag von vielen, die naheliegen.


    6) FAZIT

    Michael Michalsky hat es 100% verstanden. Er macht nicht einfach Mode, indem er große Plakate aufhängt und die Kunden zur Kasse bittet, sondern er ist persönlich präsent. Zum Beispiel erzählt er in seinen lockeren Interviews mit "Hinter den Kulissen" -Charakter frei von seinen Ideen und man hat das Gefühl, man ist beim "Making Of", man erfährt etwas von seinem Wesen, das hinter seiner Mode steht. Michalsky lädt Blogger bei einer Pressekonferenz ein, um sie teilhaben zu lassen, um ihre Meinung zu hören. Er scheint hungrig nach Gedankenaustausch, nach Fragen, nach freiheitlichem Geist zu sein. Wenn die Blogger dann davon berichten entstehen so neue, kostenlose Inhalte rund um das Produkt, die das Produkt aufwerten, es persönlicher wirken lassen und bekannter machen.

    Deswegen mag ich Michalsky besonders: Es geht nicht nur um seine Mode, sondern um das, was er mit seiner Mode transportiert. Seine Nähe am Geschehen und seine sanfte, durchdachte Rebellion ist mehr als modern, sie ist zukunftsweisend. An dem Tag, an dem wir erleben werden, dass auch Uni-Rektoren oder Politiker wirklich ein Gespräch mit Bloggern/Studenten suchen, auf Youtube ihre Gedanken einstellen, sich transparenter geben - wenn sie einfach mehr Mut zum Dialog haben, dann werden wir wissen, dass Michalsky Schule gemacht hat und dass unsere Proteste etwas gebracht haben.

    MICHAEL MICHALSKY - VIDEO UND FOTOS ZUR PRESSEKONFERENZ

    Ariel und Michalsky kick-off_low res

    Michalsky-ariel

  • Wiki-Lösch-Wahn: Auf Twitter verfolgen

    Zu dem Lösch-Wahn des Wikipedia-Teams hab ich mich noch nicht geäußert, weil ich mich nur ärger wenn ich dran denke... jetzt hab ich aber was positives in dem Zusammenhang gefunden: Die "Spur der Zerstörung" ist jetzt nachvollziehbar durch 2 Twitter-Accounts,

    Artikelsterben

    und

    Löschkandidaten

    Und jetzt sach nochma einer Twitter sei witzlos...

  • Studenten protestieren: Besetzung der Universitäten

    Die Studenten in Deutschland haben den Kampf für ein deutlich besseres Bildungssystem aufgenommen. Die Bildungselite ging in ganz Deutschland auf die Straße bzw. besetzte die riesigen Hörsäle der Unis.

    Etwa 20 Städte sind schon betroffen. Die Studierenden der Münchner LMU besetzten am Mittwoch Abend den Audimax. Somit sind die Versuche der Politiker, die Probleme in dem Bildungssystem zu verschweigen, unmöglich geworden.

    Die deutschen Studenten beklagen ganz konkret, dass zum Einen die Studiengänge überlastet sind und zum Anderen die Studiengebühren. Ferner ist die soziale Ungerechtigkeit im Bildungssystem ein Streitpunkt – genauso wie die Probleme bei den Umstellungen auf Bachelor- und Master-Studiengänge.

    Es kann keiner eine Studienreform ohne den Willen der Studenten erzwingen. Aufgrund dessen wird das Mitbestimmungsrecht an sämtlichen Entscheidungsprozessen der Uni gefordert, welche sich auf das Studium betreffen.

    In Tübingen räumten die Aufständischen schon den besetzten Hörsaal, da die Polizei ankam. 100 Mann gegen die 200 Studenten. Diese gaben aber freiwillig auf.

    Ferner machten in Würzburg die Hörsaalbesetzer die Rechnung nicht mit die Erstsemestler der Wirtschaftswissenschaften. Die Erstsemestler kamen sehr pünktlich zu der geplanten Vorlesung und sie wollten unbedingt ihren Professor hören. Anschließend fand eine hitzige Diskussion statt, welche in der basisdemokratischen Abstimmung zwischen den zwei Lagern beendet wurde. Letztendlich mussten sich die Aufständischen der strebsamen Mehrheit „unterwerfen“. Aber die heutigen aufständischen Studenten sind nicht mehr so hart wie die ehemaligen '68er.

    Jedoch soll dieser Aufstand erst nur der Anfang sein. Es werden an 100 Hochschulstandorten weitere Streiks geplant. Am 17.11.09 soll der Auftakt mit einem deutschlandweiten Protesttag sein. Diese Aktionen werden eng mit dem momentanen Studenten-Protesten in Österreich abgestimmt. Es wird zwischen dem 30.11.09 und 06.12.09 eine Aktionswoche geplant.

    Die Demos werden teilweise von der Gewerkschaft Ver.di sowie von den Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt. Laut dem GEW-Vorsitzenden Ulrich Thöne brauchen wir endlich die Kehrtwende in der Bildungspolitik. Entgegen sämtlichen Beteuerungen sei das deutsche Bildungssystem sehr stark unterfinanziert. Man bräuchte weitere 40 Milliarden Euro je Jahr für den Bildungsbereich, um die Kinder in Bezug auf Qualität hochwertiger betreuen zu können, weitere Ganztagsschulen einzurichten und es werden sowohl mehr Lehrer als auch mehr Dozenten in den Schulen und Hochschulen benötigt.

    Die Bildungsministerin Annette Schavan forderte ihre Länderkollegen auf, die bereits beschlossenen Reformen an allen Hochschulen sehr schnell umzusetzen.

  • 7-jährige Junge Ricardo hat vor, nie wieder zu trinken

    Wie bereits berichtet fand man den 7-jährigen Ricardo aus Berlin mit 2 Promille auf. Vermutlich ist er das jüngste Alkohol-Opfer von Deutschland. Nun konnte Ricardo das Krankenhaus verlassen. Ricardo sagt, dass er nie wieder den alkoholischen Genuss genießen will, da es ihm nicht geschmeckt habe und es nicht gesund ist.

    Das ganze Drama fand am Sonntag statt. Ricardo ging mit seinem 9-jährigen Torsten auf den Spielplatz. Dort saßen vier junge Leute auf einer Bank und sie haben beiden Kindern Cola im Becher und Schokolade angeboten. Der 7- und 9-Jährige haben zugegriffen. Im TV-Magazin „Akte 09“ sagte Ricardo, dass die Jugendlichen meinten, dass sie nun Cola mit Fanta mischen und zusätzlich kippten sie etwas aus einer anderen Flasche hinzu. Wiederum tranken beide Kinder wieder. Plötzlich wurde den Brüdern übel. Ricardo wollte eigentlich nach Hause, ging schwankend auf den Weg nach Hause und ist auf dem Weg zusammengebrochen. Die Polizei wurde durch Spaziergänger alarmiert.

    Der schmächtige Ricardo wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte eine Alkoholvergiftung von 2 Promille feststellten. Die Alkoholvergiftung wurde durch Cola-Wodka hervorgerufen. Ricardo konnte den Wodka, der fast geschmacksneutral ist, nicht aus der Cola herausschmecken.

    Nun fahndet die Polizei nach den Jugendlichen, welche Ricardo alkoholisiert haben. Der Grund dafür liegt in einer vorsätzlichen Körperverletzung. Es ist aber die Ermittlung gegen die Mutter Rebecca W. aufgrund der Verletzung ihrer Aufsichtspflicht nicht vorgesehen. Ferner durften Ricardo und Torsten zur Tageszeit auf diesem Spielplatz sein.

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